Beide gehören zu den Berufsgruppen mit dem höchsten Risiko für Stimmstörungen. Tägliches, langes Sprechen in oft ungünstigen akustischen Bedingungen kann zu Überlastung und zu langfristigen Schäden der Stimme führen. Eine gesunde Stimme ist jedoch Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikation im pädagogischen Alltag.
Die Stimme ist ein sensibles Instrument. Wird sie dauerhaft überbeansprucht, kann es zu Heiserkeit, Missempfindungen oder Stimmermüdung kommen. Unbehandelt können sich funktionelle oder organische Stimmstörungen entwickeln – von Stimmbandknötchen bis hin zu chronischer Dysphonie. Stimmhygiene umfasst alle Maßnahmen, die die Stimme entlasten, schützen und pflegen.
Treten erste Symptome wie Heiserkeit, Stimmermüdung oder Räusperzwang auf, sollte frühzeitig eine logopädische Abklärung erfolgen. Je nach Befund erfolgt eine für Sie individuell angepasste Stimmtherapie.
Die Stimme ist das wichtigste Werkzeug im pädagogischen Beruf. Wer bewusst mit ihr umgeht, sie pflegt und rechtzeitig auf Warnsignale achtet, kann ihre Leistungsfähigkeit dauerhaft erhalten.
Stimmhygiene sollte daher ein fester Bestandteil der beruflichen Selbstfürsorge sein – für mehr Präsenz, Gesundheit und Freude. Für weitere Informationen sprechen Sie uns gerne an.
Da sich Größe und Struktur des männlichen Kehlkopfes durch konservative Therapiemethoden nicht verändern, ist es durch die LaKru- Methode möglich, die bestehenden Funktionen so zu beeinflussen, dass sie sich den Funktionen eines weiblichen Stimmklanges annähern, die Stimme weiblicher erklingen lassen.
Die Reihenfolge der Übungen kann variieren - so es ist leichter mit Bausteinen zu beginnen, welche für die Klientin leicht umsetzbar sind, sodass sich erste Erfolge schnell zeigen. Sind alle Bausteine erlernt und einzeln abrufbar, können sie nun im nächsten Schritt kombiniert werden. Dieser neue Stimmklang ist in den meisten Fällen schon eindeutig weiblich. In der folgenden Feinarbeit müssen jetzt Dosierungen und Nuancen erarbeitet werden, um den Sound der weiblichen Stimme zur eigenen werden zu lassen.
Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.
Die Klinische Lerntherapie zählt zu den wenigen staatlich anerkannten Qualifikationen im Bereich Lerntherapie. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie sowohl die kognitiven als auch die sensomotorischen Fähigkeiten des Kindes berücksichtigt. Dadurch ist sie nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern auch umfassend in angrenzende, unterstützende Therapieformen eingebettet.
Neueste neuropsychologische Forschungsergebnisse werden in ein ganzheitliches Behandlungskonzept integriert, das dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht. Besonders relevant sind dabei Fortschritte in der Hirnforschung, die uns ein immer besseres Verständnis für die kindliche Entwicklung ermöglichen. Deshalb ist unsere Ausbildung interdisziplinär ausgerichtet: Inhalte aus Pädagogik, Methodik und Bewegungstherapie werden ebenso vermittelt wie solche aus Medizin und Psychologie.
Durch gezielte Maßnahmen werden dabei folgende Lernvoraussetzungen geschaffen:
Eine Legasthenie oder Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) ist eine sogenannte Teilleistungsstörung, die sich ausschließlich beim Lesen und/oder Schreiben zeigt. Als Ursachen gelten unter anderem eine genetische Veranlagung, Schwierigkeiten bei der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung sowie Probleme mit Sprachverarbeitung und phonologischer Bewusstheit. Erste Anzeichen können schon vor der Einschulung auftreten.
Kinder erwerben schon im Vorschulalter ein grundlegendes Verständnis für Mengen und Zahlen. Wird dieses Basiswissen nicht aufgebaut, entstehen sogenannte „Wissenslücken“, die in der Schule zu gravierenden Verständnisproblemen bei Mengen, Zahlen und Rechenoperationen führen können.
Die Klinische Lerntherapie unterscheidet sich grundlegend von herkömmlicher Nachhilfe. Anfangs erfolgt immer eine ausführliche Diagnostik, die den Entwicklungsstand des Kindes erfasst. Dabei geht es uns nicht um die Zahl der „Fehler“, sondern darum zu verstehen, weshalb ein Kind beim Schreiben oder Rechnen Auffälligkeiten zeigt. Eine ganzheitliche Diagnostik ermöglicht uns, die Ursachen der Schwierigkeiten gezielt zu erkennen. Dies ist entscheidend für einen schnellen und vor allem nachhaltigen Lernerfolg.
Ebenso wichtig sind ein individuell auf das Kind abgestimmtes Lernkonzept und eine positive Lernatmosphäre. Schon im frühen Kindesalter wird über Spiel und Ausprobieren gelernt, wobei sich stabile neuronale Muster bilden können. Freude und Motivation sind demnach genauso wichtig wie das Verständnis für den Sinn einer Aufgabe. Viele Kinder erleben den Lernprozess zunächst als blockiert oder negativ belegt. Bei Angst oder Frust kann das Gehirn jedoch kaum lernen. Im Rahmen der Klinischen Lerntherapie wird daher innerhalb eines spielerischen Rahmens gemeinsam erkundet, was möglich ist.
Nachhaltiges Lernen funktioniert also nur, wenn es emotional besetzt ist und Freude bereitet. Erst wenn emotionale Zentren aktiviert werden – etwa durch Erfolgserlebnisse oder neue Erkenntnisse – werden im Gehirn Botenstoffe freigesetzt, die neue Verbindungen schaffen oder festigen. Die bedeutsamsten Lernprozesse entstehen daher in Momenten echter Begeisterung. Diese Lernfreude – der „innere Antrieb“ – wiederzuentdecken, ist ein zentrales Ziel unserer Arbeit. Gerade in den Bereichen, in denen Ihr Kind Schwierigkeiten hat, die Lust am Lernen verliert oder schlechte Noten erhält, ist das Lernen oft schon blockiert. Neue Informationen durchlaufen eine sogenannte Angstschleife im Gehirn und werden dadurch gehemmt. Dies zu verändern ist ein Kernelement der Lerntherapie. Wir schaffen dafür einen geschützten Raum, in dem sich Ihr Kind verstanden und angenommen fühlt.
Die gesetzlichen Krankenkassen führen Legasthenie oder Dyskalkulie nicht als logopädische Kassenleistungen. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Kind keine sprachlichen Auffälligkeiten hat und nur Lerntherapie benötigt, müssen Sie die Kosten dafür selbst tragen.
Da eine Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) jedoch oft Folge einer Sprachentwicklungsstörung oder auditiven Wahrnehmungsstörung sein kann, bieten wir hier gezielt logopädische Behandlungen an – vorausgesetzt, ein Arzt stellt die entsprechende medizinische Notwendigkeit fest und verordnet die Therapie. Dieses Rezept gilt jedoch nur für die Arbeit an Sprache und Hörverarbeitung. Hat Ihr Kind diese Kompetenzen aufgebaut, bleibt bei weiterem Bedarf an Förderung in Rechtschreibung die Klinische Lerntherapie weiterhin eine Selbstzahlerleistung. Sprechen Sie uns gerne an, wir beraten Sie umfassend.